Corona Virus - Freiburg mit Ausgangssprerre

      Corona Virus - Freiburg mit Ausgangssprerre

      Moin zusamen,

      Freiburg, das ist der Wohnort von Manfred, gilt mittlerweile eine bedingte Ausgangssperre.

      Wie sieht es bei Euch aus ? Was macht ihr zur Zeit bei verminderten Sozialkontakten ... bzw. Zuhause ?

      Ich bin krank,liege im Bett, habe eine Blasenerkältung, vermutlich von meinem ersten Motorradausflug letzte Woche
      ... die Sonne war da, aber so richtig warn war es nicht :rolleyes:

      Bleibt alle gesund !!

      Gruß Fossi
      Moin Fossi,

      zuerst mal gute Besserung!
      Bei uns hier in Freiburg ist die ganze Sache wegen einiger uneinsichtigen eskaliert und jetzt
      müssen alle darunter leiden. Die bisherigen Einschränkungen waren ja nicht so schwer einzuhalten
      aber vielleicht hat es jetzt auch der letzte kapiert. Mir geht es noch gut aber ich kann meine
      Enkelkinder nicht treffen da ich altersmässig zur Risikogruppe gehöre. Deshalb verbringe ich
      den Tag in meinem Hobbyraum und arbeite an den Bausätzen die ich gebunkert habe.
      Ich hoffe nur das bis Ende Juni der Spuk vorbei ist und wir uns in Faßberg treffen können.

      Bleibt gesund und haltet euch an die Vorgaben
      Manfred
      Hallo Fossi,

      erstmal gute Besserung dir.
      Bei uns in Bayern dürfen alle Fahrschulen bis 19.04. keinen Theorieunterricht und praktische Fahrstunden geben. Das heißt das ich mich drum kümmern muss wie es mit der Fahrschule und meinen Angestellten weiter geht. Zu den normalen Büroöffnungszeiten bin ich drin, selbstverständlich ist das Büro abgesperrt und mach nur Telefondienst.

      Ich muss zugeben, am Anfang dachte ich mir was soll die Hysterie, aber wenn man dann Italien mitbekommt und auch Leute die man kennt davon berichten dann ist das ganze schon sehr ernst zu nehmen.

      Aber es geht auch wieder aufwärts, Kopf hängen lassen bringt nichts.

      Also Fossi und alle anderen, vielleicht klappt es ja mal mit einer Schucomania Motorradtour, egal in welche Region, ich wär dabei

      Euch allen alles gute und bleibt bitte gesund

      Gruß aus Nürnberg
      Frank
      Hallo zusammen, hallo Fossi (erstmal gute Besserung dir!)
      Wie ihr wisst, lebe ich in Italien ... In der Nähe der Lombardei arbeite ich in dieser Region am Flughafen. Die Situation ist tragisch, für diejenigen wie mich, die mit vielen Menschen in Kontakt stehen, ist es dramatisch, man weiß nie, wann man eine infizierte Person trifft ... Ein Glücksspiel, ein Roulette-Rad oder eine Pokerhand im Dunkeln.
      Bei der Arbeit benutze ich Handschuhe und Masken FFP2 (wenn sie nicht fertig sind!). Der Flughafen ist auf ein Minimum geöffnet, aber die Passagiere sind da, wenn auch viel weniger. Dann gibt es all die Leute, die es leiten, die Polizei, die Arbeiter, die autorisierten Flugbesatzungen ... Tausende von Leuten.
      Ich habe viele Vorsichtsmaßnahmen getroffen, um zu vermeiden, dass die Infektion an meine Familie weitergegeben wird, aber ich bin gezwungen, an vorderster Front zu arbeiten, weil mein Job ein öffentlicher Dienst ist.
      Ich fürchte auch um meine alten Eltern, sie leben alleine in Sizilien ... Es gibt keine Krankenhäuser und Einrichtungen, die an Notfälle angepasst sind.
      Ich schlafe nachts nicht mit Sorgen.
      Bleibt gesund und haltet euch an die Vorgaben.


      Gruß :)

      Giuseppe
      Ich bin jetzt seit knapp 3 Wochen im Home-Office, seit letzter Woche hat meine Tochter für 6 Wochen keine Schule mehr.
      Der Unterricht erfolgt über eine App und das Internet.
      Obwohl meine Mutter im Haus lebt, kann ich meine Tochter nicht zu ihr lassen, das ist sehr hart für alle.
      Meine Frau ist erkältet und vorsichtshalber zuhause, aber uns fällt jetzt schon die Decke auf den Kopf.
      Für Montag drohen im Saarland jetzt auch Ausgangssperren, mein Arbeitgeber (Tageszeitung) beantragt für einen Großteil der Angestellten Kurzarbeit, ich bin aber nicht dabei, da wir als IT-Abteilung alles am Laufen halten müssen.
      Ich hoffe einfach, dass wir die Krise überstehen und wünsche es auch Euch und euren Familien.
      Torsten

      ETR450 wrote:

      Wie ihr wisst, lebe ich in Italien


      Ja, Italien ist leider besonders betroffen, das ist wirklich eine Tragödie.

      Ich finde es vernünftig das Bayern jetzt vorauseilt und eine Ausgangsbeschränkung in Kraft träten lässt. Ich war heute beim Arztbesuch und zweifle allersdings auch bei vielen älteren Personen an dem gesunden Menschenverstand. Viele schimpfen ja über junge Leute, auch diese Altersgruppe 70+ ist unverantwortlich noch in großer Anzahl und ohne Körperabstand unterwegs.

      Ich bleibe erst einmal zuhause und werde dann ab nächsten Freitag wieder in der Leitstelle der Bundespolizei meinen Dienst aufnehmen. Auch dort wird das Personal stark heruntergefahren und in Bereitschaft versetzt, so das bei der Erkrankung eines Kollegen schnell Ersatz da ist. Home-Office ist bei uns nicht möglich da die IT-Anwendungen zu komplex sind.

      Bleibt gesund und munter, wir dürfen uns nicht unterkriegen lassen ... Abstand halten und regelmäßig Hände waschen !!!

      Gruß Fossi

      .
      Hallo zusammen,
      allen sende ich viele Grüße aus Essen und haltet den Kopf hoch. Es ist schon eine komische Atmosphäre
      erkennbar. Die Straßen in der Stadt sind so gut wie menschenleer, genau so wie die Regale im Supermarkt leer sind. In meinem Vorort gibt es nur einen einzigen Lebensmittelladen. Das Personal ist wirklich zu bedauern, weil sie mit dem Nachfüllen der Regale nicht mehr nachkommen. In meiner Nachbarschaft wohnen viele uneinsichtige Leute, die alle zur Risikogruppe gehören und trotzdem den ganzen Tag mit dem Auto herumfahren oder im Garten arbeiten, anstatt in Ihrer Wohnung/Haus zu bleiben.
      Obwohl Mutti eindeutig in Ihrer TV-Ansprache an die Vernunft der Bürger appelliert hatte, halten sich nicht alle daran.

      Nochmals viele Grüße an alle und an Fossi eine gute Besserung .

      Passt alle gut auf Euch auf.

      Gerd

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      Hallo zusammen,
      ich bin ebenfalls seit 3 Wochen im Homeoffice. Meine Firma ist gut aufgestellt alle Kollegen haben Notebooks und arbeiten von zu Hause. Die Kinder sind hier in der Schweiz ebenfalls nicht mehr in der Schule. Meine Frau selbst Lehrerin versucht, den Unterricht per MS Teams durchzuführen. Was wir aktuell erleben ist ein Digitalisierungsschub ohnegleichen.

      Man muss jetzt einmal abwarten, ob die Massnahmen dazu führen, dass die Ausbreitung nicht mehr exponentiell stattfindet.

      Bleibt gesund!

      Gruss

      Thomas
      Hallo zusammen,
      auch bei uns gibt es das gleiche Bild der Unvernünftigen. Überall sieht man Leute älteren, aber auch jüngeren, Jahrganges für die das Risiko der Infektion einfach nicht existent zu sein scheint. Am Rhein wurden in den letzten Tagen mehrfach "Corona-Parties" durch die Polizei beendet und bei der Bäckerei saßen die Rentner schön dicht bei Kaffee, Kuchen und Zigarette draußen an den Tischen zusammen. Wir müssen uns also nicht wundern, wenn wir wegen solcher Volltrottel demnächst die Ausgangssperre verordnet bekommen.
      Meine Mutter ist seit 3 Wochen im Hospiz und seit Anfang dieser Woche hat man die Besuchszeiten auf 1 Person für 1 Stunde am Tag zurück gefahren. Auch wenn es nicht leicht für mich ist, kann ich ich diese Entscheidung verstehen und akzeptiere sie. Schließlich leben auch noch andere Menschen in diesem Haus. Wenn man dann solche Uneinsichtigkeit anderer sieht, kann man dann schon eine Krawatte bekommen.
      Ansonst ist meine Frau seit einer Woche zur Teleheimarbeit verdonnert und ich habe ab Montag Kurzarbeit.
      Hoffentlich beruhigt sich die Situation bis zum Treffen in Fassberg.
      Wie meine Vorredner schon sagten: Kopf hoch und gesund bleiben.
      Grüße, Ralph
      Hallo,

      auch bei uns in OWL, ganz oben in NRW gibt es dieses Corona...
      Heike geht weiterhin ins Büro (Rechtsanwalt), ich hab das Glück von zuhause aus zu arbeiten, allen meiner Kunden habe ich einen Fernwartungszugriff verpasst.
      Wir bauen grade unser Heim um, die Handwerker kommen auch noch alle ( nacheinander !).
      In freudiger Erwartung auf das Treffen in der Heide .....
      munter bleiben !!

      mit Grüßen aus dem mühlenkreis.de

      Stephan
      Moin zusammen!
      Wir sind seit gestern ohne Probleme aus Fuerteventura zurück und haben das Glück gehabt, dass wir den zweiwöchigen Urlaub bei tollem Wetter haben genießen können. Corona war / ist auf Furte Gott sei Dank noch nicht wirklich angekommen. Bisher gab / gibt es soweit ich weiß nur 6 bestätigte Fälle und alle unter Kontrolle. Trotzdem gilt seit letzten Sonntag auch für die Kanaren die von der spanischer Regierung erlassene Ausgangssperre. Wir dürften das Hotel nicht mehr verlassen. Wir konnten die letzten Tage aber trotzdem entspannt im Hotel mit tollem Blick auf das Meer genießen.
      Heute morgen dann erst einmal die Vorräte aufgefüllt (keine Hamsterkäufe). Wir haben alles, was wir brauchten, auch bekommen. Und ja, auch ich kann bestätigen, dass immer noch Uneinsichtige gibt. Jung wie alt. Und somit gehe ich davon aus, dass es auch für Schleswig-Holstein in Kürze noch weiter verschärfte Regeln bis hin zur Ausgangssperre geben wird. Für den Tourismus ist Schleswig-Holstein zurzeit komplett gesperrt.
      Aus Sicherheitsgründen, weil ich aus dem Ausland gekommen bin, darf ich den Feuerwehreinsatzdienst auch erst übernächste Woche wieder aufnehmen.
      Innerhalb der Familie befolgen wir ohne wenn und aber die Regeln. Allen geht es gut, und so soll es auch bleiben.
      Da ich ja seit 1. Januar Vorruheständler bin, betrifft mich das Thema Arbeit ja nicht mehr. Ich habe Haus und Garten und da gibt es noch einiges zu tun. Und das geliebte Hobby wird dafür sorgen, dass nie Langeweile aufkommen wird.
      :thumbsup:
      Bleibt alle schön gesund!
      Viele Grüße,
      Wilfried

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      Auch wenn Ihr mich alle für verrückt haltet. Ich geniesse diese Zeit. Wir arbeiten voll weiter, haben aber kaum Mandantenverkehr und nur wenige Anrufe. Meine Fahrzeiten in der Stadt haben sich halbiert. Trotz einer Vielzahl wirklich ekelhafter Baustellen gerade im Süden von Nürnberg geht alles schnell und ich komme zügig von meiner Kanzlei in meinen Motoreninstandsetzungsbetrieb, der gerade in den Neubau gezogen ist. Manche haben mir schon gratuliert, dass ich kurz vor C. einiges an Geld investiert habe, aber ich bleibe optimistisch. Nürnberg ist jedenfalls ziemlich leer.
      Das war es dann aber auch schon mit dem Genuss, weil man sich die Auswirkungen dieser Krise vor Augen führen muss.
      Leider habe ich viel mit Unternehmen zu tun, die jetzt in ernsthaften Schwierigkeiten sind und die bisher bekannten Maßnahmen reichen nicht hin. Ich beschäftige mich im Schwerpunkt damit Listen von Arbeitnehmern zu erstellen, die auszustellen sind. Aber die bloße Kurzarbeit und ein paar Euro verlorener Zuschuss reißen es nicht raus, wenn man teils mit 0 - 15 % Umsatz dasteht. Ich gehe mittlerweile davon aus, dass ein Teil meiner Klientel trotz aller Anstrengungen nicht wird überleben können, wenn nicht nachhaltige Maßnahmen eingeleitet werden. Die stehen aus und werden nach meinen bisherigen Erfahrungen mit öffentlichen Mitteln erst greifen, wenn niemand mehr das Geld braucht.
      Hier ist Hotel und Gastro so gut wie tot. Nur die die schnell auf Lieferung umgestellt haben, haben noch eine Chance. Personenbeförderung ist ebenfalls tot, es sei denn sie fungieren als Kuriere zu Dumpingpreisen. Friseur, Kosmetik, Nagel- und Fußpflege erledigt, zudem alles Branchen, die kaum Rücklagen bilden. Auch im freiberuflichen medizinischen Bereich und bei deren Hilfsdiensten sieht es bescheiden aus, wenn sie nicht in Krankenhäusern unterstützen können. Die haben aber meist Rücklagen.
      Alle Zulieferer der Automobil- und Elektroindustrie, sowie das damit in Zusammenhang stehende Transportgewerbe sind auf Sparflamme oder dicht. Der Einzelhandel, außer Lebensmittel ist hier dicht. Wenn das nicht bald erledigt ist, haben wir keinen mehr.
      Unsere Knoblauchsbauern bekommen keine Erntehelfer bzw. die reisen jetzt erst langsam an, weil sie jetzt wissen, dass sie wieder heim können.
      Wenn der Zustand so bis Ende April anhält, werden viele Unternehmen und Geschäfte hier nicht mehr aufmachen können.
      Der Nürnberger Profisport ist dann ebenfalls erledigt.
      Die Marke, die mein Betrieb repräsentiert, hat vorsorglich schon darauf hingewiesen, dass man für 2 Monate vorordern soll, weil man stets damit rechnen muss, dass das Zentrallager geschlossen würde. Bin ich Jesus, weiß ich welche Teile unseren Kunden konkret fehlen werden? Netter Versuch.
      Ein Hoffnungsschimmer ist für mich gleichwohl da. Einige Herrschaften scheinen begriffen zu haben, dass wir uns in einem kriegsähnlichen Zustand befinden. Wenn man jetzt in den nächsten zwei bis drei Wochen beweist, dass man tatsächlich ohne Bürokratie hilft und sich in der Nachschau den Kopf macht, ob man ein paar Falschen geholfen hat und die dann aus dem Verkehr zieht und bestraft, kann man die Folgen noch einigermaßen abfedern.
      Sonst ist es wie 1945 - 1948. Es gibt dann in Nürnberg halt nur noch 10 statt 100 Hotels und nur noch 50 statt 1.000 Gaststätten. Ich weiß nur nicht, von wem wir dann Zigaretten, Kaffee und Nylonstrümpfe schnorren sollen.
      Ich mache mir schon ein bißchen Sorgen. Aber egal, die Hoffnung stirbt zuletzt.
      Soeben kam die Meldung das sich die Regierungschefs der Länder auf ein Kontaktverbot geeinigt haben.
      Es dürfen nicht mehr als zwei Personen zusammen sein. Ausser Familien und zusammenlebende Personen.
      Also noch keine Ausgangssperre.
      Mal sehen was "Mutti" Merkel heute Abend verkündet.
      Grüße, Ralph